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Donnerstag, 5. November 2009
Geburtstag und sonstige Eindrücke
kathrin schulz, 01:21h
Nach nunmehr einem Monat kann ich es kaum fassen, dass mir nur noch viereinhalb Monate in Jerusalem übrig bleiben. Die Zeit vergeht wie im Fluge, besonders, da ich ziemlich viel neben meiner Arbeit mache.
Mit meinen Mitvolontären habe ich mich sehr gut angefreundet und es macht wirklich Spaß, mit ihnen wegzugehen oder mich täglich mit ihnen über Tausend Dinge totzulachen.
Beim Sprachkurs, der mir im Übrigen sehr großen Spaß macht und der abgesehen von meinem Arbeitsplan eine Struktur in die Woche bringt, haben Laura, mit der ich den Kurs besuche, und ich zwei nette jüdische Amerikanerinnen kennengelernt, Volontärinnen in einem sehr viel interessanteren Bereich, die uns zu ihrer Halloweenparty eingeladen haben.
Die Chance, neue Leute kennenzulernen haben wir genutzt und ich habe alle Volos aus dem Paulushaus mit zur Party geschleppt, wo wir in meinen 20. Geburtstag hineingefeiert haben. Es war das erste Mal, dass ich meinen Geburtstag nicht zuhause gefeiert habe und es war sehr schön!

die Volos aus dem Paulushaus (li) ich und Nicola (re)
Um Null Uhr ging plötzlich das Licht aus und die Anderen kamen mit Kerzen in den Raum und sangen für mich. Außerdem schenkten mir meine Volos einen Gutschein dafür, mit ihnen "frozen joghurt" essen zu gehen. Hier gibt es viele dieser Läden, bei denen man sich die Früchte und sonstige Zutaten nach eigenem Geschmack in sein Eis schreddern lassen kann. Bei den heißen Temperaturen ist das hier auch nötig.
Jedoch ist es in den letzten Tagen schlagartig sintflutartig, windig und kalt geworden. Bei den langen trockenen Zeiten fragt man sich, wie es sein kann, dass plötzlich die Stadt wegzuschwimmen droht.
Meine Sprachlehrerin, mit der Laura und ich an meinem Geburtstag einen der besagten frozen joghurts aßen, erzählte, dass die Menschen hier bei Regen regelrecht ausflippen und daher sogar manchmal die Schule ausfällt. Auch bei den wenigen Zentimetern Schnee, die alle paar Winter fallen, sollen die Bewohner Jerusalems außer sich sein, woraufhin Verkehr und Arbeitszeiten keine Rolle mehr spielen...
Vor ein paar Tagen waren Einige von uns Go-Kart fahren und Bowling spielen hinter der German Colony in der Neustadt. Auf mich wirkte die ganze Aufmachung des Etablissements künstlich und irgendwie abstoßend - so im Kontrast zu Draußen.
Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr sich Altstadt und Neustadt voneinander unterscheiden. Die Altstadt ist sehr eng und wimmelt nur von Touristen und Altertümern und Sehenswürdigkeiten, während die Neustadt westlicher geprägt ist. Dort ist mehr Platz, die Leute laufen entspannter und nicht ganz so streng bedeckt herum und dort ist abends auch immer viel los. Die Neustadt mag ich persönlich lieber, wobei die Altstadt interessanter ist.
Mir haben sowohl Volontäre als auch nicht konservative Israelis erzählt, dass sie Tel Aviv für DAS gute Beispiel einer Szenestadt halten. Ich bin gespannt darauf.
Mit meinen Mitvolontären habe ich mich sehr gut angefreundet und es macht wirklich Spaß, mit ihnen wegzugehen oder mich täglich mit ihnen über Tausend Dinge totzulachen.
Beim Sprachkurs, der mir im Übrigen sehr großen Spaß macht und der abgesehen von meinem Arbeitsplan eine Struktur in die Woche bringt, haben Laura, mit der ich den Kurs besuche, und ich zwei nette jüdische Amerikanerinnen kennengelernt, Volontärinnen in einem sehr viel interessanteren Bereich, die uns zu ihrer Halloweenparty eingeladen haben.
Die Chance, neue Leute kennenzulernen haben wir genutzt und ich habe alle Volos aus dem Paulushaus mit zur Party geschleppt, wo wir in meinen 20. Geburtstag hineingefeiert haben. Es war das erste Mal, dass ich meinen Geburtstag nicht zuhause gefeiert habe und es war sehr schön!

die Volos aus dem Paulushaus (li) ich und Nicola (re)
Um Null Uhr ging plötzlich das Licht aus und die Anderen kamen mit Kerzen in den Raum und sangen für mich. Außerdem schenkten mir meine Volos einen Gutschein dafür, mit ihnen "frozen joghurt" essen zu gehen. Hier gibt es viele dieser Läden, bei denen man sich die Früchte und sonstige Zutaten nach eigenem Geschmack in sein Eis schreddern lassen kann. Bei den heißen Temperaturen ist das hier auch nötig.
Jedoch ist es in den letzten Tagen schlagartig sintflutartig, windig und kalt geworden. Bei den langen trockenen Zeiten fragt man sich, wie es sein kann, dass plötzlich die Stadt wegzuschwimmen droht.
Meine Sprachlehrerin, mit der Laura und ich an meinem Geburtstag einen der besagten frozen joghurts aßen, erzählte, dass die Menschen hier bei Regen regelrecht ausflippen und daher sogar manchmal die Schule ausfällt. Auch bei den wenigen Zentimetern Schnee, die alle paar Winter fallen, sollen die Bewohner Jerusalems außer sich sein, woraufhin Verkehr und Arbeitszeiten keine Rolle mehr spielen...
Vor ein paar Tagen waren Einige von uns Go-Kart fahren und Bowling spielen hinter der German Colony in der Neustadt. Auf mich wirkte die ganze Aufmachung des Etablissements künstlich und irgendwie abstoßend - so im Kontrast zu Draußen.
Es ist wirklich erstaunlich, wie sehr sich Altstadt und Neustadt voneinander unterscheiden. Die Altstadt ist sehr eng und wimmelt nur von Touristen und Altertümern und Sehenswürdigkeiten, während die Neustadt westlicher geprägt ist. Dort ist mehr Platz, die Leute laufen entspannter und nicht ganz so streng bedeckt herum und dort ist abends auch immer viel los. Die Neustadt mag ich persönlich lieber, wobei die Altstadt interessanter ist.
Mir haben sowohl Volontäre als auch nicht konservative Israelis erzählt, dass sie Tel Aviv für DAS gute Beispiel einer Szenestadt halten. Ich bin gespannt darauf.
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