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Montag, 26. Oktober 2009
Ölberg
kathrin schulz, 15:50h

Dies ist ein uralter Olivenbaum im Garten Gethsemane. Der Garten ist erstaunlich klein.

Hier der Blick aus der kleinen Kirche Dominus Flevit ("Der Herr weinte"). Diese Kirche ist nicht nach Osten wie die meisten anderen Kirchen ausgerichtet, sondern nach Westen, in Richtung der im christlichen Glauben die Erlösung darstellenden Grabeskirche. Hinter dem Altar hat man Blick auf den Felsendom.
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Montag, 26. Oktober 2009
Wanderung in Ein Gedi und Baden im Toten Meer
kathrin schulz, 00:38h
Meine Familie besucht mich zurzeit in Jerusalem!
Zum Glück konnte ich daher in der letzten Woche vorarbeiten, sodass ich mir den Mittwoch und Donnerstag komplett freinehmen konnte.
Am Mittwoch haben wir den Bus nach Ein Gedi am Toten Meer genommen, der etwa eine Stunde von Jerusalem gebraucht hat. Die Fahrt durch die Geröllwüste war sehr beeindruckend, da ich eine solche Landschaft noch nie gesehen habe. Ab und an fuhren wir an kleinen Hütten mitten in der Ödnis vorbei, wo palästinensische Beduinen leben. Tatsächlich sahen wir auch eine Schafherde, die auf vollkommen unbewachsenem Gebiet umhergetrieben wurde. Es ist mir unbegreiflich, wie diese Menschen dort in der Lage sind, ein Leben zu führen und gleichzeitig Tiere zu ernähren. Um die Hütten waren teilweise Zäune errichtet, wo etwas Grün sprießte, doch abgesehen davon konnte ich nichts Fruchtbares entdecken. Unglaublich, wie Menschen ein Leben in dieser Einfachheit und Härte führen können, abgeschieden von aller Modernität.
Der Nationalpark Ein Gedi ist ein wunderschönes Gebiet, doch ich war recht erstaunt, dass es größtenteils aus Wüste und kaum aus Bewachsung besteht. Bei großer Hitze mit 35 Grad im Schatten machten wir eine Wanderung, die uns zuerst an einem Flüsschen entlang führte, der sich in der Höhe als perfekte Bademöglichkeit entpuppte. Es war traumhaft, sich in ein von der Natur geschaffenes mit kühlem Wasser gefülltes Bassin gleiten zu lassen.
Nach dieser Erfrischung setzten wir die Wanderung fort und nun bewegten wir uns eigentlich nur noch in der Sonne, mitten in der Wüste. Der Ausblick war fantastisch, einerseits auf die rötlichen Felsen und unter uns, auf das Tote Meer, welches blau schimmerte. Über ihm lag ein weißlicher Dunst; Salznebel, wie ich vermute.


Nie hätte ich geglaubt, dass ich jemals zum Toten Meer kommen würde, als ich seine Lage noch im Erdkundeunterricht auswendig lernte. Diesen Traum vom Wasser, in dem man schwebt, hatte ich schon als Kind, auch wenn mir seine Leblosigkeit immer etwas Angst machte. Tatsächlich ist das Tote Meer biologisch nicht tot, es leben dort verschiedene Bakterien, sowie sehr salzrtolerante Wasserpflanzen.

Nach der Wanderung war ich jedoch so ausgedörrt, dass ich gar nicht so große Lust verspürte, mich ins Wasser zu werfen. Als ich es doch tat, wurde mir klar, dass es ein riesiger Fehler gewesen war, mit dem Kopf unterzutauchen. Das Tote Meer besteht zu durchschnittlich 28 Prozent aus Salz und Alles brannte, als ich wieder auftauchte. Sehen konnte ich zwei Minuten lang gar nichts mehr. Der Druck unter Wasser war auch enorm hoch, sodass es wehtat, als ich versuchte, mich nach unten zu begeben.
Der Salzgehalt ist so hoch, dass man tatsächlich auf der Oberfläche treibt und man nicht wirklich schwimmen kann, da Beine und Arme immer aus dem Wasser herausgehoben werden. Das Einzige, was man also tun kann, ist, wie eine Wasserleiche herumzuliegen. Tatsächlich ist es auch entspannend und ich wage zu behaupten, dass ich in der Position fast eingeschlafen wäre.

Das gelöste Salz, welches man auch schlierig sehen kann, wenn man von oben am Ufer hineinschaut, überzieht einen wie eine Art ölige Glitschigkeit. Wenn man allerdings aus dem Wasser kommt, wobei man unter Gleichgewichtsstörungen leidet, fühlt man sich wie ein Panzernashorn, das aufgrund von Sand, welcher sich in den Falten verfangen hat, schnell eine Dusche nehmen möchte.
Das Wasser war genauso warm, wie die Umgebungstemperatur. Am Seerand waren die Steine salzverkrustet.

Das Tote Meer ist mit über vierhundertzwanzig Metern unter dem Meeresspiegel das tiefstliegende Gewässer der Welt. In den letzten hundert Jahren ist der Wasserspiegel über 12 Meter gesunken, da der Jordan, Hauptzufluss fürs Tote Meer, nicht mehr so viel Wasser führt, weil aus ihm für die Trinkwasserversorgung Israels und Jordaniens sehr viel Wasser entnommen wird und auch die Verdunstung sehr hoch ist. Der Wasserspiegel sinkt inzwischen sogar jährlich um etwa einen Meter, sodass das Tote Meer von Austrocknung bedroht ist.
Wer sich mehr dafür interessiert:
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/das-tote-meer-soll-leben/

Als wir uns nachmittags um halb fünf zum Bus begaben, der eine dreiviertel Stunde zu spät kam, ging die Sonne hinter den rötlichen Wüstenbergen unter und das Tote Meer schillerte hellblau.

Zum Glück konnte ich daher in der letzten Woche vorarbeiten, sodass ich mir den Mittwoch und Donnerstag komplett freinehmen konnte.
Am Mittwoch haben wir den Bus nach Ein Gedi am Toten Meer genommen, der etwa eine Stunde von Jerusalem gebraucht hat. Die Fahrt durch die Geröllwüste war sehr beeindruckend, da ich eine solche Landschaft noch nie gesehen habe. Ab und an fuhren wir an kleinen Hütten mitten in der Ödnis vorbei, wo palästinensische Beduinen leben. Tatsächlich sahen wir auch eine Schafherde, die auf vollkommen unbewachsenem Gebiet umhergetrieben wurde. Es ist mir unbegreiflich, wie diese Menschen dort in der Lage sind, ein Leben zu führen und gleichzeitig Tiere zu ernähren. Um die Hütten waren teilweise Zäune errichtet, wo etwas Grün sprießte, doch abgesehen davon konnte ich nichts Fruchtbares entdecken. Unglaublich, wie Menschen ein Leben in dieser Einfachheit und Härte führen können, abgeschieden von aller Modernität.
Der Nationalpark Ein Gedi ist ein wunderschönes Gebiet, doch ich war recht erstaunt, dass es größtenteils aus Wüste und kaum aus Bewachsung besteht. Bei großer Hitze mit 35 Grad im Schatten machten wir eine Wanderung, die uns zuerst an einem Flüsschen entlang führte, der sich in der Höhe als perfekte Bademöglichkeit entpuppte. Es war traumhaft, sich in ein von der Natur geschaffenes mit kühlem Wasser gefülltes Bassin gleiten zu lassen.
Nach dieser Erfrischung setzten wir die Wanderung fort und nun bewegten wir uns eigentlich nur noch in der Sonne, mitten in der Wüste. Der Ausblick war fantastisch, einerseits auf die rötlichen Felsen und unter uns, auf das Tote Meer, welches blau schimmerte. Über ihm lag ein weißlicher Dunst; Salznebel, wie ich vermute.


Nie hätte ich geglaubt, dass ich jemals zum Toten Meer kommen würde, als ich seine Lage noch im Erdkundeunterricht auswendig lernte. Diesen Traum vom Wasser, in dem man schwebt, hatte ich schon als Kind, auch wenn mir seine Leblosigkeit immer etwas Angst machte. Tatsächlich ist das Tote Meer biologisch nicht tot, es leben dort verschiedene Bakterien, sowie sehr salzrtolerante Wasserpflanzen.

Nach der Wanderung war ich jedoch so ausgedörrt, dass ich gar nicht so große Lust verspürte, mich ins Wasser zu werfen. Als ich es doch tat, wurde mir klar, dass es ein riesiger Fehler gewesen war, mit dem Kopf unterzutauchen. Das Tote Meer besteht zu durchschnittlich 28 Prozent aus Salz und Alles brannte, als ich wieder auftauchte. Sehen konnte ich zwei Minuten lang gar nichts mehr. Der Druck unter Wasser war auch enorm hoch, sodass es wehtat, als ich versuchte, mich nach unten zu begeben.
Der Salzgehalt ist so hoch, dass man tatsächlich auf der Oberfläche treibt und man nicht wirklich schwimmen kann, da Beine und Arme immer aus dem Wasser herausgehoben werden. Das Einzige, was man also tun kann, ist, wie eine Wasserleiche herumzuliegen. Tatsächlich ist es auch entspannend und ich wage zu behaupten, dass ich in der Position fast eingeschlafen wäre.

Das gelöste Salz, welches man auch schlierig sehen kann, wenn man von oben am Ufer hineinschaut, überzieht einen wie eine Art ölige Glitschigkeit. Wenn man allerdings aus dem Wasser kommt, wobei man unter Gleichgewichtsstörungen leidet, fühlt man sich wie ein Panzernashorn, das aufgrund von Sand, welcher sich in den Falten verfangen hat, schnell eine Dusche nehmen möchte.
Das Wasser war genauso warm, wie die Umgebungstemperatur. Am Seerand waren die Steine salzverkrustet.

Das Tote Meer ist mit über vierhundertzwanzig Metern unter dem Meeresspiegel das tiefstliegende Gewässer der Welt. In den letzten hundert Jahren ist der Wasserspiegel über 12 Meter gesunken, da der Jordan, Hauptzufluss fürs Tote Meer, nicht mehr so viel Wasser führt, weil aus ihm für die Trinkwasserversorgung Israels und Jordaniens sehr viel Wasser entnommen wird und auch die Verdunstung sehr hoch ist. Der Wasserspiegel sinkt inzwischen sogar jährlich um etwa einen Meter, sodass das Tote Meer von Austrocknung bedroht ist.
Wer sich mehr dafür interessiert:
http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/das-tote-meer-soll-leben/

Als wir uns nachmittags um halb fünf zum Bus begaben, der eine dreiviertel Stunde zu spät kam, ging die Sonne hinter den rötlichen Wüstenbergen unter und das Tote Meer schillerte hellblau.

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Sonntag, 18. Oktober 2009
Besichtigungen und Aktivitäten
kathrin schulz, 16:38h
Die zweite Woche in Jerusalem habe ich die meiste Zeit mit Speisesaaldienst, room service und Generalreinigung der Zimmer verbracht. Dass ich ein bisschen Abwechslung von der Küche hatte, hat mir gut getan.
Inzwischen habe ich mich auch mehr ans Klima gewöhnt, sodass ich jetzt nicht mehr so müde bin. Daher konnte ich auch mehr unternehmen, wenn ich ein paar freie Stunden hatte.
Mein erster freier Tag war am Freitag. Da die meisten Muslime an diesem Tag nicht arbeiten, habe ich die Altstadt tagsüber als sehr ruhig empfunden, was an den anderen Tagen nicht der Fall ist. Wir hatten Freitag eine sehr nette Gruppe aus Düsseldorf da, mit der ich den Tag bei einer Führung durch die Altstadt verbringen durfte.
Zuerst gingen wir durch die relativ leeren Gassen zum Abendmahlsaal und zur Davidssynagoge. Anschließend begaben wir uns nach St. Petrus in Gallicantu, dem Ort, wo Petrus Jesus dreimal verleugnet haben soll bevor der Hahn krähte. Dort konnte man auch den Kerker sehen, in welchem Jesus gefangen genommen worden sein soll. Dieses sehr gut erhaltene Gefängnis war sehr beeindruckend für mich. Heute steht in diesem dunklen Kellerloch eine Kanzel, auf der der Psalm 88 in vielen Sprachen zum Vorlesen ausliegt (Herr Gott, bist du mein Heiland nicht?/Im Drucke meiner schweren Plage/schrei ich zu dir bei Nacht und Tage(...)).
Durch brennende Hitze liefen wir zur Dormitio Abtei, wo der Sterbeort Mariens sein soll, bewunderten die Mosaike und waren dabei, als die Benediktinermönche die Mittagshore beteten.
Während dieser kleinen Wanderung hatten wir einen jüdischen Reiseführer dabei, der immer wieder das Leid der Juden durch Muslime und Christen hervorhob und sich negativ zum Christentum und zum Islam äußerte, was den Pfarrer der Gruppe sehr ärgerte und ihn dazu brachte, wild mit dem jüdischen Führer zu diskutieren.
Als es in ein teures jüdisches Restaurant gehen sollte, zog ich mich mit zwei Studenten zurück und verbrachte mit ihnen noch ein paar Stunden auf den Gassen der Altstadt, wo wir umherschlenderten, die bunten Dinge bewunderten und Falafel mit Humus aßen.
Am Nachmittag hatte ich endlich wieder die Möglichkeit Fußball zu spielen! Da das Paulushaus auf dem Gelände des Shmidts Girls College für palästinensiche christiliche und muslimische Mädchen liegt, gibt es hier einen Sportplatz, wo allerdings keine Tore stehen. Vorgestern hatten ein paar andere Volontäre und ich dort schon gespielt, aber gestern waren wir mit mehreren Volontären von Dahers Weinberg und aus dem French Hospital auf einem öffentlichen Sportplatz mit Toren, wo wir anderthalb Stunden vier gegen vier spielen konnten. Wir waren zwei Mädchen und sechs Jungs und die Mannschaften waren einfach perfekt von der Stärke her. Die Sonne knallte beim Spiel auf uns nieder und es war unglaublich heiß. Es tat aber so gut, wieder Sport zu machen, weil man hier in der Umgebung leider nicht joggen gehen kann.
In den letzten Tagen war ich auch mit zwei anderen älteren Volontärinnen in der Altstadt spazieren, wobei wir an der Klagemauer vorbeigegangen sind, um auf den Tempelberg zu steigen. Dort hat es mir sehr gut gefallen, diese weite Fläche dort oben ist eine angenehme Abwechslung gegenüber der durch Überdachung dunklen Altstadt. Außerdem sind die Al-Aqsa Moschee und der Felsendom wunderschön anzusehen. Betreten kann man diese Bauwerke allerdings nicht mehr, sofern man nicht Muslim ist. Dies wird auch am Eingang geprüft, indem die Eintretenden etwas Ähnliches wie das Glaubensbekenntnis aufsagen müssen, sofern Zweifel bestehen.

Felsendom
Außerdem bin ich an einem Abend mit Ede, einer anderen Volontärin, zu einem Orgelkonzert im Franziskanerkloster beim Neuen Tor gegangen.
Heute Nachmittag wird mein Hebräisch-Sprachkurs beginnen, der die nächsten drei Montate immer zweimal pro Woche für jeweils drei Stunden stattfinden wird. Ich bin schon sehr gespannt, ob der Kurs tatsächlich hauptsächlich auf Hebräisch stattfinden wird, oder ob man doch häufig auf Englisch ausweicht. Froh bin ich darüber, dass ich dort mein Gehirn wieder etwas anstrengen kann...
Inzwischen habe ich mich auch mehr ans Klima gewöhnt, sodass ich jetzt nicht mehr so müde bin. Daher konnte ich auch mehr unternehmen, wenn ich ein paar freie Stunden hatte.
Mein erster freier Tag war am Freitag. Da die meisten Muslime an diesem Tag nicht arbeiten, habe ich die Altstadt tagsüber als sehr ruhig empfunden, was an den anderen Tagen nicht der Fall ist. Wir hatten Freitag eine sehr nette Gruppe aus Düsseldorf da, mit der ich den Tag bei einer Führung durch die Altstadt verbringen durfte.
Zuerst gingen wir durch die relativ leeren Gassen zum Abendmahlsaal und zur Davidssynagoge. Anschließend begaben wir uns nach St. Petrus in Gallicantu, dem Ort, wo Petrus Jesus dreimal verleugnet haben soll bevor der Hahn krähte. Dort konnte man auch den Kerker sehen, in welchem Jesus gefangen genommen worden sein soll. Dieses sehr gut erhaltene Gefängnis war sehr beeindruckend für mich. Heute steht in diesem dunklen Kellerloch eine Kanzel, auf der der Psalm 88 in vielen Sprachen zum Vorlesen ausliegt (Herr Gott, bist du mein Heiland nicht?/Im Drucke meiner schweren Plage/schrei ich zu dir bei Nacht und Tage(...)).
Durch brennende Hitze liefen wir zur Dormitio Abtei, wo der Sterbeort Mariens sein soll, bewunderten die Mosaike und waren dabei, als die Benediktinermönche die Mittagshore beteten.
Während dieser kleinen Wanderung hatten wir einen jüdischen Reiseführer dabei, der immer wieder das Leid der Juden durch Muslime und Christen hervorhob und sich negativ zum Christentum und zum Islam äußerte, was den Pfarrer der Gruppe sehr ärgerte und ihn dazu brachte, wild mit dem jüdischen Führer zu diskutieren.
Als es in ein teures jüdisches Restaurant gehen sollte, zog ich mich mit zwei Studenten zurück und verbrachte mit ihnen noch ein paar Stunden auf den Gassen der Altstadt, wo wir umherschlenderten, die bunten Dinge bewunderten und Falafel mit Humus aßen.
Am Nachmittag hatte ich endlich wieder die Möglichkeit Fußball zu spielen! Da das Paulushaus auf dem Gelände des Shmidts Girls College für palästinensiche christiliche und muslimische Mädchen liegt, gibt es hier einen Sportplatz, wo allerdings keine Tore stehen. Vorgestern hatten ein paar andere Volontäre und ich dort schon gespielt, aber gestern waren wir mit mehreren Volontären von Dahers Weinberg und aus dem French Hospital auf einem öffentlichen Sportplatz mit Toren, wo wir anderthalb Stunden vier gegen vier spielen konnten. Wir waren zwei Mädchen und sechs Jungs und die Mannschaften waren einfach perfekt von der Stärke her. Die Sonne knallte beim Spiel auf uns nieder und es war unglaublich heiß. Es tat aber so gut, wieder Sport zu machen, weil man hier in der Umgebung leider nicht joggen gehen kann.
In den letzten Tagen war ich auch mit zwei anderen älteren Volontärinnen in der Altstadt spazieren, wobei wir an der Klagemauer vorbeigegangen sind, um auf den Tempelberg zu steigen. Dort hat es mir sehr gut gefallen, diese weite Fläche dort oben ist eine angenehme Abwechslung gegenüber der durch Überdachung dunklen Altstadt. Außerdem sind die Al-Aqsa Moschee und der Felsendom wunderschön anzusehen. Betreten kann man diese Bauwerke allerdings nicht mehr, sofern man nicht Muslim ist. Dies wird auch am Eingang geprüft, indem die Eintretenden etwas Ähnliches wie das Glaubensbekenntnis aufsagen müssen, sofern Zweifel bestehen.

Felsendom
Außerdem bin ich an einem Abend mit Ede, einer anderen Volontärin, zu einem Orgelkonzert im Franziskanerkloster beim Neuen Tor gegangen.
Heute Nachmittag wird mein Hebräisch-Sprachkurs beginnen, der die nächsten drei Montate immer zweimal pro Woche für jeweils drei Stunden stattfinden wird. Ich bin schon sehr gespannt, ob der Kurs tatsächlich hauptsächlich auf Hebräisch stattfinden wird, oder ob man doch häufig auf Englisch ausweicht. Froh bin ich darüber, dass ich dort mein Gehirn wieder etwas anstrengen kann...
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